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Pferd bei Tiersegnung Hund, Katze, Maus
im Weihwasserregen

Bei der Segensreihe in St. Josef
waren diesmal alle Tiere dran

Hoch zu Ross reitet Bettina Maus auf den roten Platz hinter der Kirche, ihre Kollegin trägt behutsam ein Glas mit Fischen. Jede Menge Hunde tummeln sich bereits im Hof, dazu drei Meerschweinchen, ein silbergraues Kaninchen, eine Katze und sogar ein Bär, der allerdings aus Stoff. Dass die anderen Tiere echt sind, zeigt ihr Gebell, Maunzen und nicht zuletzt ein dampfender Berg Pferdeäpfel.

Die Katze Tiffy, die Golden Retriever-Hündin Lilly, die Hundedamen Lady und Djuna, die 20jährige Sinfonie, ein Thüringer Reitpferd, das die Kindergartenleiterin mit dem passenden Namen Maus von Bonames nach Bornheim transportiert hat, und all die anderen großen und kleinen Tiere, die am 28. Mai den Pfarrhof bevölkern, sie alle sind gekommen, weil St. Josef zur Tiersegnung eingeladen hat. In der Reihe von Segnungsgottesdiensten unter dem Motto „Du bist gesegnet. Du bist ein Segen.“ waren diesmal die tierischen Mitgeschöpfe an der Reihe, die Pfarrer Michael Metzler und sein Seelsorgeteam im schattigen Pfarrgarten fröhlich willkommen hießen.

Hund bei Tiersegnung Kaninchen bei Tiersegnung Fische bei Tiersegnung

Für Pfarrer Metzler ist es eine Selbstverständlichkeit, die Tiere einmal in den Mittelpunkt zu stellen. Er erinnert die Herrchen und Frauchen daran, dass auch die Tiere in der Bibel ihre wichtige Rolle spielen, ob Ochs und Esel an der Krippe, der Esel, der Jesus nach Jerusalem trägt, oder das Pferd des Heiligen Martin. Und er erntet viel Zustimmung, als er darauf verweist, dass sie nicht nur treue Begleiter der Menschen sind, sondern auch gesegnete Geschöpfe Gottes. Und auch Diakon Otto Bammel verweist darauf, wie arm das Leben der Menschen ohne Tiere wäre.

Tiersegnung in St. Josef

Eine Gewissheit, die die Menschen teilen, die zu dieser besonderen Segensfeier nach Bornheim gekommen sind: Inbrünstig singen sie mit, als es heißt „Ein neuer Himmel, eine neue Erde, Wolf und Lamm werden Freunde, weiden in einer Herde“. Und auch Sinfonie, Lilly und all die anderen scheinen zu spüren, dass hier ein anderer Geist weht. Kein Bellen, kein Wiehern stört die Zeremonie, als Pfarrer Metzler mit dem Weihwasser durch die vollbesetzten Bankreihen geht.

Text: Doris Wiese-Gutheil/Stadtkirche Frankfurt
Fotos: Eveline Matyschok

MEHR ZUR TIERSEGNUNG
• Der Artikel auf der Webseite der Stadtkirche [⇒ bistumlimburg.de]
• Ein Bericht in der Frankfurter Neuen Presse [⇒ fnp.de]
• Auch die Nachrichtenagentur dapd war da - zu lesen unter anderem bei [⇒ t-online.de]

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1454 Seitenaufrufe seit dem 05.06.11     Letztes Update: 05.06.11