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Illustration: Maya Armbruster

Die Schweizer Künstlerin Maya Armbruster hat ihrem Bild den Titel gegeben: "Die drei Könige an der Krippe". Wenn Sie das Bild genau angeschaut haben, dann werden Sie sagen: "Die drei Könige kann ich sehen, aber ich sehe keine Krippe, keinen Stall, keine Maria und keinen Josef; ja, nicht einmal das Jesuskind!"

Nichts von alledem hat sie gemalt. Nichts von alledem ist zu sehen. Stattdessen wenden sich die drei Könige einem sehr hellen Licht zu. Dieses Licht ist das Zentrum des Bildes, es erleuchtet und überstrahlt alle und alles. Ein großer runder leuchtend gelber Ball bestimmt das gesamte Bild. Man könnte an eine aufgehende Sonne denken, in ihrem Licht erscheint alles hell, warm, wohltuend.

Nicht nur die Könige wenden sich diesem Licht zu; nein, auch wir, die wir das Bild betrachten, werden von diesem Licht angestrahlt, erleuchtet. Es gibt unserem Sehen eine Richtung. Wir sind - mit unserem ganzen Leben - ausgerichtet auf dieses Licht.

Denn - nach unserem christlichen Glauben - ist uns in der Geburt Jesu die einzigartige Sonne aufgegangen, die niemals mehr untergeht. Er, Jesus, strahlt uns an. Er ist uns der entscheidende Lichtblick im Leben (und im Sterben). Im Licht seiner Geburt, seiner Botschaft, seines Lebens, seines Todes und seiner Auferstehung sehen wir alles neu: Gott und Mensch, Leben und Sterben. Er gibt unserem Leben eine Richtung. Wir richten unser Leben nach ihm aus.

Von diesem Licht, als Verheißung Gottes, heißt es schon beim Propheten Jesaja: "Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf." (Jes 9,1.) Und im Prolog des Johannesevangeliums können wir es nachlesen: "Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Allen, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden". (Joh 1, 9.12.)

Also: auf ein Weihnachtsfest, das aus uns Christen die Erleuchteten macht, von denen etwas Liebevolles, Menschenfreundliches und Heilendes und Helfendes ausstrahlt.

Weihnachten 2012
Michael Metzler

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